Stammtisch Protokoll vom 19.07.2017

Protokoll

Beim jüngsten Stammtisch des Vereins ProWächtersbach e.V., der in Tonis Pízzeria stattfand, drehten sich die Gespräche insbesondere um die korrekte Ausdrucksweise: Im vorangegangenen Dialogforum wurde deutlich, dass für die Bahn die Trasse 5 der bestandsnahe Ausbau ist – also für uns ein klarer Hinweis darauf, dass es vollkommen kontraproduktiv ist, diesen zu fordern. Wichtig ist es somit, die Nomenklatur künftig auf für unsere Interessen eindeutige Aussagen zu begrenzen. Diese und weitere Informationen vom Dialogforum brachte Stephan Siemon ins Gespräch ein.
Aus der Versammlung wurde der Wunsch deutlich, eindeutige Grafiken für die Trassenführungen rund um Wächtersbach zu erstellen, die benamt, zudem auch der Bahn zur Verfügung gestellt und damit Grundlage für künftige Gespräche sein sollten. Christian Behrendt (Fahrgastverband ProBahn) sicherte zu, eine Grafik des benannten Raums zuzusenden.
Einig waren sich die Versammelten auch darüber, dass der Verein sich darauf beschränken sollte, Sachargumente zu liefern. Solche sollen u.a. dadurch hinzugewonnen werden, dass mit Hilfe von Roten Listen die nähere Umgebung um die bekannten Trassen „bewandert“ und Auffälliges oder Relevantes protokolliert werden soll. Solche „Rote Listen“ wurden im Vorfeld bereits von Annika Herchenröther angefordert, waren zum Sitzungstermin allerdings noch nicht eingetroffen. Familie Heidenreich stellte sich spontan zur Verfügung, solche Begehungen zu unternehmen. Zudem erklärte Andrea Euler, dass sie mit einem Inhaber eines Rückebetriebs, der seit vielen Jahren im Wald arbeitet, Kontakt aufnehmen wolle – als „Kenner“ des heimischen Waldes hat er möglicherweise Informationen, die auch der Bahn aktuell noch nicht bekannt sind.
Längeren Raum nahm auch das Thema „Aufenauer Berg“ in der Besprechung ein: Seine Bedeutung als Wassereinzugsgebiet für Bad Orb ebenso wie die Frage. Auf welcher Höhe man mit welcher Trassenvariante durch diesen Berg hindurch fahren würde. Deutlich wurde, dass es der Versammlung nicht darum geht, allein eine Trasse zu verhindern, sondern die beste und sowohl umwelt- als auch sozialverträglichste Trasse für alle Wächtersbacher Bürgerinnen und Bürger zu finden. Beleg dessen erklärte sich Fritz Freit auch bereit, einen „Aufruf“ an die Bürgerinnen und Bürger der „Platte“ zu schreiben, der auf der Homepage veröffentlicht werden sollte. (Dies ist inzwischen geschehen.)
Zur Kenntnis genommen und für gut befunden wurden zwei geplante Veranstaltungen nach den Sommerferien, für die ProWächtersbach verantwortlich zeichnet: Zum einen ein Termin beim Wasserverband Kinzig, den Herr Scheffler in Aussicht stellte (dieser ist inzwischen bestätigt, weitere Informationen folgen), zum anderen der Vortrag eines renommierten Verwaltungsrechtlers, der die Vereinsmitglieder über den juristischen Fortgang des Verfahrens informieren wird. Geklärt wurde, wer die Flyer, die wieder für die Haushalte gedruckt werden, verteilt.
Kontrovers diskutiert wurde schließlich, ob ein Fragebogen mit der Bitte um Positionierung an alle Fraktionsvorsitzenden und den Magistrat geschickt werden solle. Im Ergebnis wurde beschlossen, den Magistrat um eine Stellungsnahme zu bitten, die Fraktionsvorsitzenden jedoch nicht. Auf Rückfrage erklärte Andrea Euler, eine email mit den Inhalten von ersten bekannten „Raumwiderständen“ sei allen Fraktionsvorsitzenden wie besprochen zugeschickt worden. Die einzige Rückmeldung dazu sei von Eva Bonin, der Fraktionsvorsitzenden der Grünen, gekommen.

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