Stammtisch Protokoll vom 13.09.2017

Protokoll Stammtisch 13.09.2017 in Tonis Pizzeria

Der Stammtisch hatte diesmal Besuch von Volker Lemcke von der Bürgerinitiative
ProBrachtTal.
Volker berichtete von einem Treffen am Vortag bei Landrat Thorsten Stolz, an dem er,
Ingmar Gorissen, Dr. Dohmke, Frau Katzenbach-Trosch und andere teilgenommen haben.
In dem Treffen ging es um die Frage, warum die Bahn die Variante VIII nicht in das Prüfverfahren mit einbezieht, bzw. nur Teilstücke davon prüft. Dr. Dohmke und Frau Katzenbach-Trosch sprachen von verfahrenstechnischen Gründen, die das nicht erlaubten.

Volker vertrat die Ansicht, dass es an dieser Stelle kein Weiterkommen gebe und es notwendig sei, an höhere Stelle zu gehen, sprich, sich an die Politik zu wenden.
Er fand, dass eine große Aktion notwendig ist und betonte die Wichtigkeit der Solidarität zwischen den Bis.

Es kam die Frage auf,wie lange es wohl noch dauern wird, bis die Bahn ihre Entscheidung bekannt gibt.
Volker meinte dazu, dass es bei der AG ROV am 27.09.2017 in Wächtersbach sicher noch keine Mitteilung über irgendeinen Entschluss geben wird. Er hofft, dass es den Politikern, wie z.B. Peter Tauber, gelingt die Entscheidung bis nächstes Jahr hinaus zu zögern, damit mehr Zeit bleibt, darauf Einfluss zu nehmen.

Volker plädierte dafür, sich mit dem Wunsch, die Variante VIII mit in den Untersuchungsprozess ein zu beziehen, an die verkehrspolitischen Sprecher der Parteien, sowohl auf Landesebene, wie auch in Berlin zu wenden.

Anschließend gab es noch zwei Punkte zu besprechen.
Am folgenden Abend sollte ein Treffen stattfinden zwischen den Fraktionsvorsitzenden der im Stadtparlament vertretenen Parteien und Vertretern der beiden Wächtersbacher Bürgerinitiativen.
Hier galt es zu klären, ob Pro Wächtersbach Interesse daran hat, sich an einer gemeinsamen Erklärung zu beteiligen, was bejaht wurde.
Claudia Müller bemängelte grundsätzlich das geringe bis fehlende Engagement der Stadt Wächtersbach bei dem Thema Bahntrassen und wünschte sich, diese mehr an ihre Verpflichtung gegenüber den Bürgern zu erinnern. Außerdem stellte sie die Frage, wie es denn mit der finanziellen Unterstützung der Stadt für unsere Arbeit aussehe, die wir ja schließlich für alle Wächtersbacher machen.
Annika Herchenröther erklärte, dass der Verein eine Anfrage um finanzielle Unterstützung an die Stadt gestellt habe, auf Nachfrage auch die Vereinssatzung zur Verfügung gestellt habe, leider aber nichts mehr davon gehört habe.
Angelika Silberling-Antoni griff diesen Punkt auf und erklärte, dass sie beabsichtigte beim morgigen Treffen eine Beteiligung der Stadt an einer gemeinsamen Banner-Aktion an zu regen.
Wir einigten uns darauf, dass es im Sinne der Solidarität und als Zeichen von Gemeinsamkeit gut wäre, sich an einer Erklärung von Stadt und BIs zu beteiligen. Gudrun und Reinhard Kauck erklärten sich bereit, am nächsten Tag gemeinsam mit Annika Herchenröther zu dem Treffen zu gehen und an der Ausarbeitung einer solchen mit zu arbeiten.
Des Weiteren galt es zu klären, ob sich Pro Wächtersbach an einer gemeinsamen Plakataktion mit der BI Bahnausbau Wächtersbach und der Stadt beteiligen soll, eventuell auch als Protestaktion bei der AG ROV. Der Tenor lautete, dass man grundsätzlich an gemeinsamen Plakaten oder Bannern interessiert sei, aber Proteste beim Dialogforum grundsätzlich ablehnt, was auch Volker unterstützte. Das Dialogforum ist ein friedliches Gremium, in dem es um Sacharbeit geht und das soll auch so bleiben. Wichtiger, so Volker, sei es dass die Bürgerinitiativen sich dort nicht spalten lassen. Gudrun Kauck bedankte sich ausdrücklich bei Volker, denn ohne ihn gäbe es die große Gemeinsamkeit unter den Bürgerinitiativen gar nicht.

Anschließend berichteten Gudrun und Reinhard von den Veranstaltungen, an denen sie im Rahmen der sogenannten „Pro BrachtTaler Dialoge“ teilgenommen haben.
Das begann ja bereits in den Sommerferien mit dem Besuch von Tauber und Bomba bei der frisch gegründeten Allianz aus Bürgerinitiativen, die damals Unterschriftenlisten an die beiden Politiker überreichten.

Am 17.08.17 fand der Termin von Pro Wächtersbach beim Wasserverband MK statt, der einige Informationen zur Problematik Bahnausbau und Hochwasserschutz, wie auch Bahnausbau am Stausee brachte.
Am 20.08.17 folgte dann die Menschenkette in Brachttal. Im Anschluss daran gab es Termine mit verschiedenen Parteien und Politikern, u.a. mit den Freien Wählern und Bettina Müller. Hier ging es vor allem darum, die Kommunalpolitiker mit ins Boot zu holen.

Die Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative „Hände weg vom Kinzigtal“ aus Bad Soden/Salmünster wurde von allen bisher alliierten Bis besucht, mit der Hoffnung, sie ebenfalls in die Allianz aufnehmen zu können. Allerdings gestaltete sich der Abend wohl so, dass davon zunächst Abstand genommen wurde.

Der letzte Termin, den Gudrun und Reinhard wahrgenommen hatten, war das Treffen von Bürgermeistern und BIs am Freitag, den 08.09.17, welches als Ergebnis die sogenannte „Wächtersbacher Erklärung“ zeitigte.
Die Mitglieder dankten den beiden für ihren ausführlichen Bericht und ihr großes Engagement.

Zum Abschluss stellte Oskar Soliga, ein neues Mitglied und künftiger Verwalter der Vereinshomepage, noch ein paar Fragen in den Raum bezüglich der Gestaltung der Homepage. Er brachte die Möglichkeit eines Diskussionsforums ins Spiel und auch die Idee, dieses nur für Mitglieder zugänglich zu gestalten. Auf Grund der fortgeschrittenen Stunde wurde aber beschlossen, dieses Thema beim nächsten Treffen ausführlicher zu diskutieren.

Es wurde auch der Wunsch geäußert, den nächsten Stammtisch an einen anderen Ort zu verlegen, da die akustischen Verhältnisse in Tonis Pizzeria sehr schwierig waren und es teilweise nur schwer möglich war, den Diskussionen zu folgen. Wolfgang Seitz schlug vor, das nächste Treffen in Aufenau in der Quelle ab zu halten.

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