Variante IV

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Variante IV geht ins Raumordnungsverfahren

Variante IV ist nach Abwägung aller Vor- und Nachteile der untersuchten Streckenvarianten die beste Lösung. Sie hat in Summe die geringsten Auswirkungen auf Mensch und Umwelt und schneidet vor allem auch verkehrlich wie wirtschaftlich am besten ab. Die Trasse entlastet die Gemeinden im Kinzigtal vom nächtlichen Güterverkehrslärm, die Fahrzeit im Personenverkehr zwischen Frankfurt und Fulda verkürzt sich um elf Minuten. Auch baulogistisch hat Variante IV aufgrund der kürzeren Wege zur A66 Vorteile. Zudem bietet sie die Möglichkeit, den Streckenabschnitt zwischen Schlüchtern und Flieden früh in Betrieb zu nehmen und den vorhandenen Engpass an dieser Stelle zeitig aufzulösen. (…)

(…) Die als Variante IV bezeichnete Strecke ist 44 km lang, wobei davon 28 km im Tunnel verlaufen. Die Strecke führt von Gelnhausen nach Nordosten und biegt dann nördlich von Wirtheim nach Osten ab. Südlich von Wächtersbach quert sie dabei die Kinzig, um dann ab Aufenau aus leicht nach Nordosten abzuschwenken. Ab Salmünster folgt die Variante dem Kinzigtal und überquert bei Steinau an der Straße den Kinzigstausee. Alternativ gibt es eine südöstliche Umfahrung des Stausees, die östlich von Steinau verläuft und erst westlich von Niederzell (Schlüchtern) die Kinzig quert. Die Variante IV folgt dann dem Kinzigtal weiter westlich überwiegend in Tunnellage. Bei Schlüchtern ist eine Verknüpfung mit der Bestandsstrecke möglich. Die Variante führt schließlich in einem langen Tunnel nach Nordosten und bindet bei Mittelkalbach an die Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg ein.

Quelle: https://www.hanau-wuerzburg-fulda.de/variante-iv-im-raumordnungsverfahren.html 

DB Factsheet Variante IV

Quelle: https://www.hanau-wuerzburg-fulda.de/files/pdf-home/DB_Factsheet_HWF_Var_IV_web_final.pdf

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